Auf ein Neues.
Schnipsel 09|2016

#VORREDE

Fast zwei Jahre ist es nun her, dass ich mich auf dem Blog zu Wort gemeldet habe. Gründe für mein Schweigen gab es viele. Die zwei wichtigsten sind, dass ich an recht umfangreichen und anspruchsvollen Buch- und Ausstellungsprojekten gearbeitet habe. Das eine Buchprohjekt ist „Bamberg Symphony“, welches ich mit Nora Gomringer zusammen erarbeitet habe, das andere schöne Buch- und Ausstellungsprojekt trägt den Titel „#francke – ein fotografisches Essay über die Franckeschen Stiftungen Halle“. Die Ausstellung ist im Moment noch in Halle im sogenannten Waisenhaus der Stiftungen zu sehen (Ende 25. September 2016). Ein weiterer Grund für mein Schweigen war die Arbeit an der Gestaltung und Programmierung meiner neuen Website, die nun klarer, größer und vorallem responsiv daher kommt. Zuletzt sei noch erwähnt, dass ich zusammen mit der Soziologin Dr. Renate Ruhne einen Kulturraum für Ausstellungen, Seminare, Workshops etc. gegründet habe: Atelier + Kantine in Dömitz.

So ! – Nun wird es in Zukunft hier wieder in regelmäßigen aber unregelmäßigen Abständen Informationen, Meinungen und hoffentlich auch Debatten rund um die Fotografie geben. Und nun zu den aktuellen Schnipseln …

#GETTY IMAGES #LAIF-CORE #FOTOGRAFIE-MAP

Die Nachricht über die Schließung von Getty Images Reportage erreichte das weltgrößte Meeting des Fotojournalismus Visa pour l’Image Anfang dieser Woche. Dafür soll dieser Bereich in eine neue Agentur namens Verbatim überführt werden, die sich stärker an kommerzielle Kunden richtet. Die Gründe für diesen Schritt beschreibt der leitende Bildredakteur Aidan Sullivanso: “The role of the traditional photo agency has changed dramatically, a direct consequence of the seismic shift in the industry that has seen a reduction in available funding for photographic projects and assignments. As my job is to represent the group of extraordinarily talented photographers I work with and find them revenue-generating assignments, it was clear to me that just sitting around and relying on these traditional sources of income was pointless.” (time.com)

Eine Woche zuvor hatte die große deutsche Fotoagentur „laif“ bekannt gegeben, dass sie eine neue Sektion mit einer neuen Website gegründet hat: Laif-Core. Dieser Bereich, dem ausgewählte FotografInnen aus dem Fundus von „laif“ angehören richtet sich auch fast ausschließlich an kommerzielle Kunden im Corporate Publishing Bereich.

Insgesamt eine Entwicklung die beunruhigend ist für den Fotojournalismus, aber vielleicht auch beruhigend für FotojournalistInnen, denn immerhin wird weiter darüber nachgedacht, wie dieser Beruf weiterhin seine Existenzberechtigung behalten könnte.

Hier noch eine Fundsache Berlin und seine Fotogalerien betreffend, die ich recht schön fand …

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